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Entschwangern: So verändert sich dein Körper nach der Schwangerschaft
Die Zeit nach der Entbindung, in der die Erholung des Körpers stattfindet, wird manchmal auch die 'Entschwangerung' genannt. Naja, Erholung - dein Körper verändert sich ständig, und nach der Geburt eines Babys passiert das auch. Das bedeutet aber nicht, dass dein Körper derselbe sein wird wie vor der Entbindung. In den Monaten nach der Geburt passiert jedoch eine Menge mit und in deinem Körper. Aber nicht nur das: auch du wirst dich auch an die neue Familiensituation gewöhnen müssen und deine neue Aufgabe als Mutter entdecken. Oft wird gesagt, dass der Körper neun Monate braucht, um ein menschliches Wesen zu schaffen, und wiederum neun Monate, um sich von den anderen neun Monaten zu erholen. Aber selbst dann kann das wenig sein, also nehme dir vor allem Zeit und gehe es ruhig an. Denn für viele Frauen sind neun Monate nicht genug. Körperlich fühlst du dich dann vielleicht wieder fit, aber mental kann es ein Wirbelwind sein. Lies hier weiter.Die häufigsten Symptome unmittelbar nach der SchwangerschaftWunde Vagina (oder Unterleibswunde nach Kaiserschnitt). Wenn du vaginal entbunden hast - unabhängig davon, ob du einen Dammschnitt hattest oder etwas eingerissen ist - alles ist untenrum geprellt und kann weh tun. Immerhin ist dort ein Kind durchgekommen. Wenn du einen Kaiserschnitt hattest, kann die Wunde sehr schmerzhaft sein. Eine wunde Vagina kann eine Woche andauern, und länger, wenn du genäht wurdest. Wenn du nach einigen Monaten immer noch das Gefühl hast, dass das Narbengewebe zieht, wende dich dann an deinen Hausarzt oder deine Hebamme.Nachwehen. Nach der Entbindung kannst du einige Tage lang, vor allem beim Stillen, unter Krämpfen leiden. Diese werden als Nachwehen bezeichnet. Sie bewirken, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und von der Größe einer Melone zur der einer Orange wird. Mit anderen Worten - sie zieht sich auf ihre normale Größe zurück. Außerdem wird Blut freigesetzt, um die Gebärmutter zu reinigen. Wenn du stillst, bekommst du wahrscheinlich während des Milcheinschusses oft diese Krämpfe. Dies ist auf das Hormon Oxytocin zurückzuführen. Tipp von unserer Seite: Gehe vor dem Stillen noch einmal aufs Klo. Eine volle Blase ist nämlich wirklich nicht angenehm bei Nachwehen!Milchstau. Etwa drei bis fünf Tage nach der Geburt ist das Stillen und die Muttermilch wahrscheinlich schon gut auf Gang und die Brüste sind sehr gut durchblutet. Dies kann ein stauendes, hartes oder drückendes Gefühl geben. Achte darauf, dass deine Brüste gut leergetrunken werden. Pumpe nicht zu viel, da dies zu einer Überproduktion führen kann. Tipp: Lege Kohlblätter auf die schmerzenden Brüste, wenn du Milchsstau hast, das scheint gut zu funktionieren.Haarausfall. Das hat alles mit den Hormonen zu tun. Etwa vier Monate nach der Entbindung kann es zu Haarausfall kommen.Schwitzen. Wow, nach einer Geburt schwitzt man ganz schön. Dies ist wiederum auf die Hormone und die zusätzliche Feuchtigkeit zurückzuführen, die man während der Schwangerschaft gespeichert hat. Dein Schweiß kann anders riechen, als du gewöhnt bist. Wenn du dich von der Schwangerschaft vollständig erholt hast, wird sich der Geruch wieder normalisieren. Wasche dich am besten mit natürlichen Produkten und tupfen deine Achselhöhlen trocken. Verwende dann ein natürliches Deo. Auch können Schwitzen und Stillen können sehr durstig machen. Achte darauf, mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken.Tränen nach der Geburt. Nach einer Geburt gibt es viel zu bewältigen. In Verbindung mit den Hormonen kann dies zu starken Emotionen führen. Lass es los. Wörtlich: Lass die Tränen fließen. Bei einer Schwangerschaft muss es nicht nur um die rosa Wolken gehen. Manchmal muss man mit düsteren Gefühlen umgehen. Es ist wichtig, darüber zu sprechen.Urinverlust. Während der Schwangerschaft machen die Hormone die Beckenbodenmuskulatur weicher und schwächer. Außerdem wird der Beckenboden während der Geburt stark beansprucht. Was ist das Ergebnis? Die Schließmuskeln der Blase funktionieren nicht mehr so gut, da der Beckenboden diese Muskeln unterstützt. Hoppla, wenn du Seil springst oder niest, kannst du jetzt Urin verlieren. Behalte das im Auge, und wenn es nicht besser wird, wenden dich an einen Beckenbodenphysiologen.Was wirst du sonst noch merken?Unstabiles Becken. Urinverlust ist eine Sache, aber es kann vorkommen dass du über mehrere Monate (manchmal auch länger) ein wackeliges Gefühl hast, oder ein empfindliches Becken. Deshalb ist es wichtig, dass du - sobald das wieder geht - langsam wieder anfängst, Sport zu machen und die Muskeln trainierst. Wichtig ist es, herauszufinden was für dich funktioniert und was deinem Körper gut tut.Dein Bauch ist schön weich. Ah, das fühlt sich schön an! Dein Bauch wird vielleicht nie wieder derselbe sein. Und das ist auch völlig in Ordnung. Deine Haut wurde gedehnt, ebenso wie deine Muskeln. Dein Körper hat schließlich ein Kind geboren. Das darf auch mal gefeiert und einen Applaus kriegen! Es ist möglich, dass du Rückenschmerzen fühlst, weil deine Muskeln nach der Geburt nicht stark genug sind. Wenn dies der Fall ist, solltest du Übungen für die tiefe Bauchmuskulatur in Erwägung ziehen, wie z. B. Pilates. Und sonst hilft es immer, einen natürlichen Balsam oder ein Öl aufzutragen. Müdigkeit. Chronisch. Erholung braucht Energie. Das gilt auch für Schlafmangel. Müdigkeit ist also keine schlechte Sache. Gut ist es trotzdem, die Ursache der Müdigkeit herauszufinden, falls es wirklich zu viel wird und lange anhält, und ob du was dagegen tun kannst.Vergesslichkeit. Mommy-Brain! Das hat mit den Hormonen zu tun, aber auch mit der Tatsache, dass in deinem Kopf jetzt einfach so viel los ist. Du bist auf einmal die ganze Zeit aufmerksam und denkst über tausend Dinge nach. Das ist normal!Und was ist mit der Psyche?Wie gesagt, plötzlich gibt es ein neues Familienmitglied, das du überhaupt nicht kennst. Außerdem wimmelt es in deinem Körper noch von Hormonen und du hast wahrscheinlich zu wenig Schlaf. Vielleicht musst du sogar wieder anfangen zu arbeiten und de, dass es zu früh ist. Es tut sich auf jeden Fall viel. Das kostet Energie. Das kann man einige Zeit so durchführen, aber trotzdem ist es ratsam, klare Entscheidungen zu treffen. Du musst nicht alles zur gleichen Zeit können. Du bist gut, wie du bist, und du tust dein Bestes. Das ist schon genug. Was gibt dir, abgesehen von Sorgen, Energie? Was ist mit deiner Ernährung? Dein Schlafverhalten? Dein Sozialleben? Bist du sehr viel draußen? Es ist auch in Ordnung, sich manchmal nach innen zu wenden. Entschwangern nach einer FehlgeburtEine Fehlgeburt ist nicht nur seelisch schwer, sondern man spürt sie auch körperlich. Es dauert eine Weile, bis die Hormone den Körper verlassen. Wie lange das dauert, ist bei jedem anders. Dein Körper war schließlich schwanger, also gilt auch hier: Gib deinem Körper Zeit, die Hormone loszuwerden.
Erfahren Sie mehr7 Tipps gegen Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft - Feiere die Tiger Stripes!
Neun Monate Schwangerschaft! Wow, da passiert so einiges in und auch an deinem Körper. Dein Baby wächst und wächst und damit es genügend Platz im Bauch hat, ist der Körper so schlau und produziert zusätzliches Östrogen. Dieses Hormon macht unter anderem deine Haut geschmeidig - so kann sie sich besser dehnen.Manchmal reicht das aber nicht ganz und dein Baby wächst so schnell, dass die Haut nicht mithalten kann - es entstehen Dehnungsstreifen. Fast jede Frau hat sie, also no worries: absolut kein Grund, dich deswegen unwohl oder unsicher zu fühlen. Trotzdem verstehen wir, dass man ihnen vielleicht vorbeugen will. Wie pflegt man am besten, um die Hautrisse zu behandeln? Wir haben da ein paar Tipps für dich! Wie entstehen Dehnungsstreifen?Ganz einfach: wenn dein Baby und damit dein Bauch schneller wächst, als deine Haut sich ausdehnen kann. In der Schwangerschaft, aber auch bei einem Wachstumsschub in der Jugend oder durch große Gewichtszunahme in kurzer Zeit kann es zu Dehnungsstreifen kommen. Das Wachstum verursacht kleine Risse in deinem Bindegewebe, die von außen sichtbar sind. Dies kann am Bauch, aber auch an Brüsten, Beinen und manchmal auch an den Armen vorkommen. Diese Streifen können zu Beginn auch lila oder rot sein, aber mit der Zeit werden sie wieder blasser.Kann ich Dehnungsstreifen vorbeugen?Jein. Ob du Dehnungsstreifen bekommst oder nicht, kannst du kaum beeinflussen, da das weitgehend genetisch bedingt ist. Wenn du jetzt denkst, dass du eh nichts dagegen tun kannst: das stimmt nicht ganz! Wichtig ist es auf jeden Fall, die Haut geschmeidig zu halten und zu pflegen. Ein pflegendes Öl oder ein Bauchbalsam sind keine Wundermittel, die Dehnungsstreifen verhindern, aber sie helfen auf jeden Fall. Das liegt daran, dass sie Inhaltsstoffe enthalten, die speziell auf die Bedürfnisse der Haut in der Schwangerschaft abgestimmt sind. Sie fördern die Elastizität und können so helfen, den Hautrissen vorzubeugen. Aber mal ehrlich: Dehnungsstreifen sind nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste, denn die meisten Frauen haben sie. Bei Naïf nennen wir sie auch tiger stripes. Klingt doch viel cooler als Dehnungsstreifen, oder? Dehnungsstreifen sind eigentlich etwas, auf das man stolz sein kann. Einen Mini-Menschen 9 Monate lang zu erschaffen ist schließlich keine Kleinigkeit! Dennoch kann es nicht schaden, den Bauch gut zu pflegen, damit er geschmeidig bleibt und sich nicht zu gespannt anfühlt. Unsere ultimativen TippsFeuchtigkeitOb du schwanger bist oder nicht, deine Haut und dein Körper brauchen Feuchtigkeit, um neue Zellen und Elastin zu produzieren. Unterstütze deinen Körper, indem du auch in der Schwangerschaft mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser trinkst.Zupfmassage für den BauchEs dauert nur 5 Minuten, aber eine wundervolle Zupfmassage wird dein Bindegewebe am Bauch stimulieren und die Durchblutung anregen. So wird dein Gewebe elastisch gehalten. Du kannst für die Massage ein reichhaltiges Öl, wie zum Beispiel unser entspannendes Naïf Schwangerschaftsöl, verwenden. Dann versorgst du dabei deine Haut noch super mit Nährstoffen. Eincremen, eincremen, eincremenDie Freude über dein Baby im Bauch ist groß, aber die Haut dort juckt und das macht dich manchmal ganz verrückt? Naïf to the rescue! Verwende von Anfang an unseren pflegenden Schwangerschaftsbalsam. Natürliche Inhaltsstoffe wie Sheabutter und Sesamöl versorgen deinen Babybauch mit einer Extraportion Feuchtigkeit und simsalabim, der Juckreiz ist verschwunden!Ein kleiner Tipp noch: lieber nicht zu heiß duschen! Deinem Baby würde das nichts ausmachen, aber zu heißes Wasser trocknet die Haut (nicht nur am Bauch) aus. Deine Haut kannst du während des Duschens sanft mit unserem reichhaltigen Duschschaum pflegen. Also lieber nur lauwarm bis warm duschen und danach das intensive Einschmieren genießen. Vielleicht möchtest du ein kleines Ritual daraus machen? Während des Eincremens kannst du deinem Baby erzählen, was du am heutigen Tag vorhast oder wovon du geträumt hast – völlig egal was, aber ungefähr ab der 17. SSW können Babys die Stimme der Mutter hören und lernen, sie zu erkennen. Ab dem dritten Trimester etwa können sie auch die Stimme des Vaters hören, wenn er in der Nähe des Bauches spricht (Quelle: Apotheken Umschau).WechselduschenWarm – kalt – warm – kalt – brrr, eine Wechseldusche macht dich früh morgens nicht nur ordentlich wach, sondern du tust damit auch deiner Haut was Gutes! Die Durchblutung wird angeregt und das Bindegewebe gestärkt.SchwangerschaftsgürtelGenauso wie sich deine Brüste über einen gut stützenden BH freuen, freuen sich vielleicht spätestens im letzten Trimester der Schwangerschaft dein Bauch und dein unterer Rücken über einen Schwangerschaftsgürtel. Der größer werdende Bauch belastet den Rücken und über den Schwangerschaftsgürtel wird der Bauch sanft angehoben und der Rücken entlastet. Zudem wird die Haut am Bauch etwas weniger gedehnt. Richtig angenehm!SportLeichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, zügiges Spazierengehen oder auch Yoga können helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Hierbei solltest du nicht unbedingt mit etwas ganz Neuem anfangen, sondern besser an dem anknüpfen, wobei du dich vor der Schwangerschaft schon wohlgefühlt hast. Möchtest du wissen, wie intensiv du Sport machen kannst, hilft dir folgende Faustregel: solange du währenddessen noch eine lockere Unterhaltung führen könntest, ist die Intensität richtig. Fühlst du dich verausgabt und merkst, dass du außer Atem bist, dann lieber etwas weniger Gas geben. Deine Hebamme oder dein*e Frauenärzt*in können dir auch Tipps geben, was deinem Baby und dir hier guttun würde. ErnährungUm deinem Bindegewebe etwas Gutes zu tun, solltest du bei deiner Ernährung auf besonders wichtige Nährstoffe achten. Dazu gehören Kupfer (findest du zum Beispiel in Fisch, Nüssen oder Hülsenfrüchten) und Mangan (ist in Vollkornmehl oder Haferflocken enthalten), aber auch Vitamin C, welches du in großer Menge in roter Paprika oder Zitrusfrüchten findest, unterstützt das Bindegewebe. Willst du naschen? Greife zu protein- und ballaststoffreichen Snacks. Diese sorgen dafür, dass du schneller satt bist - zum Beispiel Erdnussbutter, Vollkorncracker, Äpfel, Joghurt mit Nüssen und Obst.Am Ende gilt: du kannst einiges tun, um Dehnungsstreifen vorzubeugen, aber du kannst tiger stripes nur bedingt verhindern, da sie größtenteils erblich bedingt sind. Unsere Tipps helfen dir dabei, die Wahrscheinlichkeit für Dehnungsstreifen zu reduzieren – und dich in der Schwangerschaft einfach gut zu pflegen.Own those tiger stripes, mama!
Erfahren Sie mehrWie gönnst du dir eine Bauchmassage während der Schwangerschaft?
Wenn du dich und deinen Körper gut pflegst, freut sich darüber auch dein Baby. Ein solches Pflegeritual während der Schwangerschaft kann zur Erholung und Entspannung beitragen, gleichzeitig deine Haut geschmeidig halten und mit wichtiger Feuchtigkeit versorgen. Und das ist gut so, denn ab der 13. Woche beginnt das Baby zu wachsen. In diesem Artikel findest du heraus, wie du deinen Bauch am besten pflegst. Eingewöhnung... Im wörtlichen und übertragenen Sinne. Während Deiner Schwangerschaft passiert viel in Deinem Körper, aber auch in Deinem Kopf. To-do-Listen, Vorbereitungen, Beschwerden. Um sich nicht selbst zu überfordern, kann es gut sein, sich selbst und das Baby zu überprüfen. Stelle diese Verbindung her, achte auf Dich selbst. Und wie geht das besser als mit einer Bauchmassage!Wir sprachen mit Jill van der Veen, die 2014 ihre eigene Plattform Mom - Me - Soul startete. Ihre Mission ist es, schwangeren Frauen Entspannung mit Fokus auf die richtige Erholung zu bieten, damit sie aus ihrem wahren Potential leben und in ihrer Kraft sein können. Eine Bauchmassage ist nicht nur von praktischem Nutzen, um die Haut geschmeidig und weich zu halten (trägt zur Vorbeugung von Dehnungsstreifen und Striemen bei), auch mental ist es schön, eine bessere Verbindung zum Baby herzustellen. Wie gibst Du dir eine Bauchmassage?Schritt 1.Mache es dir gemütlich; schalte Dein Telefon aus, dimme das Licht, zünde ein paar Kerzen an und lege schöne Musik auf. (Für eine gute Playlist, klicke hier). Stelle sicher, dass Du eine bequeme Position einnimmst, z. B. auf der Couch, mit leicht erhöhtem Rücken und genügend Kissen, um Deinen Rücken vollständig zu stützen. Es ist wichtig, dass es keinen Spalt zwischen Deinem Rücken und der Liege gibt. Lege Dir zum Schluss ein dickes Kissen unter Deine Knie, um Deinen unteren Rücken zu entlasten.Schritt 2. Wärme Deine Hände und lasse die Energie durch Reiben fließen; wasche Deine Hände energetisch.Schritt 3. Nimm vor dem Massieren Kontakt mit dem Baby auf; lege die Hände auf den Bauch, spreche in Gedanken oder laut oder singe ein Lied. Wenn Dich etwas stört, teile es mit dem Baby. Oder sag dem Baby, was Du tun wirst und was Deine Absicht ist..Schritt 4.Trage das Schwangerschaftsöl auf Deine Hände auf, erwärme es und reibe dann Deinen Bauch damit ein.Schritt 5..Griffe: im Uhrzeigersinn, gegen den Uhrzeigersinn, im Zickzack, eine Hand als Grübchen für das Gesäß und die andere macht kleine Kreise, streichend nach unten, entlang der Leiste in Richtung Vulva.Schritt 6. Wiederhole Deine Absicht und massiere im Rhythmus der Musik. 5 Minuten Massage pro TagJill: "Den Bauch zu massieren ist einer dieser kleinen Momente, die es Dir ermöglicht, mit Deinem Baby in Kontakt zu treten und mit mehr Bewusstsein und Freude durch die Schwangerschaft zu gehen. Der größte Wunsch, den ich von schwangeren Frauen höre, ist: Ich möchte die Schwangerschaft in vollen Zügen genießen, oder sogar noch mehr als die letzte Schwangerschaft. Und gerade diese kleinen Momente können dazu beitragen. 5 Minuten am Tag, Du kannst es im Stehen machen oder vor dem Schlafengehen, im Bett. Je öfter Du das tust, desto leichter wird es Dir fallen, Kontakt mit Deinem Baby aufzunehmen.Und nicht nur das, es trägt zur Selbstfürsorge bei, der Pflege für sich selbst und Deine schöne Haut, der Liebe und Dankbarkeit für Deine Gebärmutter, die dieses wunderschöne Baby 9 Monate lang trägt und wie von Mutter Natur vorgesehen, Dein Baby auf magische Weise zur Welt bringt. Langsam wirst Du eine Routine aufbauen, auf die Du zurückgreifen kannst, wenn das Baby geboren ist, um Euch beiden bei der Entspannung zu helfen. Dies ist ein Geschenk an Dich, Dein Baby und Deinen schönen, kraftvollen Körper".Möchtest Du mehr über die Massagen, Hypnotherapie oder andere Kurse von Mom * Me* Soul by Jill erfahren? Dann werfe einen Blick auf ihre Website!
Erfahren Sie mehrSichere Hautpflege in der Schwangerschaft
Die Schwangerschaft ist eine super spannende Zeit. Wusstest du, dass die Hormonumstellungen sich auch auf dein Hautbild auswirken können? Eine Frage, die du dir vielleicht stellst, ist, welche Hautpflegeprodukte du in der Schwangerschaft sicher verwenden kannst und auf welche du lieber verzichten solltest. Wir helfen dir gerne – informiere dich in diesem Blogpost: Grundsätzlich kannst du viele Pflegeprodukte während der Schwangerschaft problemlos weiter benutzen. Trotzdem raten wir dir, bei individuellen Unsicherheiten oder Fragen nochmal mit deiner Ärztin oder deinem Arzt zu sprechen. Jede werdende Mama kann auch unterschiedlich auf verschiedene Produkte reagieren oder eine unterschiedlich sensible Haut haben. Lass dich beraten und kümmere dich gut um deine Haut.Verwendung von ParabenenViele herkömmliche Cremes und Shampoos enthalten sogenannte Parabene, die als Konservierungsmittel verwendet werden. Konservierungsmittel sind Substanzen, die das Wachstum von Pilzen und Bakterien verhindern. Also grundsätzlich erstmal nichts Schlechtes – trotzdem wurden Parabene in den letzten Jahren genauer untersucht. Denn sowohl Wissenschaftler als auch Schwangere befürchten mögliche hormonelle Auswirkungen. Bestimmte Parabene haben eine sogenannte endokrine Wirkung und können den Hormonhaushalt beeinflussen. Bisher gibt es keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege über die schädliche Wirkung von Parabenen. Deshalb gibt es auch keine klare Empfehlung, Parabene komplett zu vermeiden. Wenn du dir aber sicher sein möchtest, vertraue am besten auf Hautpflegeprodukte ohne diese Konservierungsmittel. Du erkennst Parabene auf der Inhaltsstoffliste an folgenden Namen: Methylparaben, Propylparaben, Butylparaben oder Benzylparaben. Stattdessen kannst du Cremes, Shampoos und Duschgel auf Basis von pflanzlichem Glycerin und mit natürlichen Inhaltsstoffen verwenden. Reichhaltige und pflegende Produkte sind besonders wichtig für deine Haut.Retinol (Vitamin A) und Salicylsäure (BHA)Retinol oder auch Vitamin A genannt, wird häufig als Anti-Aging-Produkt verwendet und hat eine positive Wirkung auf die Haut. Deswegen enthalten auch viele Gesichtsreiniger, Toner und Peelings dieses Vitamin. Klingt ja eigentlich super! Aber während deiner Schwangerschaft ist es ganz wichtig, Retinol nicht zu verwenden. Es kann tief in die Haut eindringen und womöglich schädlich für das ungeborene Kind sein. Die genaue Wirkung von Vitamin A auf ein ungeborenes Kind ist noch nicht ausreichend erforscht. Ein weiterer Inhaltsstoff, den du während der Schwangerschaft unbedingt vermeiden solltest, ist Salicylsäure. Auch bekannt als BHA oder Beta-Hydroxysäure. Dieser Wirkstoff hat eine peelende Wirkung und wird häufig auch bei Hautunreinheiten und Akne verwendet. Salicylsäure zieht, wie viele andere Produkte auch, in die Haut ein und kann schädlich für das Baby sein. Laut Angaben des American College of Obstetricians kann Salicylsäure höchstens in sehr geringer Konzentration (2%) auch in der Schwangerschaft an kleinen Stellen verwendet werden. Aber am besten ist es, in dieser Zeit einfach auf diese Cremes zu verzichten.Alternativen für eine Hautpflege gegen UnreinheitenEinige Frauen haben während der Schwangerschaft einen besonderen "Glow" und brauchen vielleicht sogar weniger Pflegeprodukte als vorher. Viele Frauen haben jedoch auch mit Hautunreinheiten zu kämpfen, die durch hormonelle Veränderungen ausgelöst werden. Dann ist es besonders wichtig, die Haut gründlich zu reinigen und zu pflegen. Am besten mit einem milden Gesichtsreiniger mit natürlichen Inhaltsstoffen. Sonnenblumenöl versorgt die Haut zum Beispiel super mit Feuchtigkeit und erhält den PH-Wert deiner Haut.Um Schwangerschaftsakne zu reduzieren, eignet sich Niacinamid besonders gut. Niacinamid ist ein Vitamin, das häufig bei Akne und Hautunreinheiten eingesetzt wird und die Talgproduktion hemmt. Auch Vitamin C ist unbedenklich und kann sehr gerne benutzt werden, um die Haut in der Schwangerschaft zu pflegen.Als Peeling kannst du Produkte mit Glykolsäure oder Milchsäure (AHA) verwenden. Möchtest du lieber auf ein chemisches Peeling verzichten? Dann empfehlen wir dir unser sanftes Gesichtspeeling. Es enthält statt Mikroplastik kleine Kügelchen aus Kalk. Besser für deine Haut und du vermeidest, dass Plastik in den Abfluss gespült wird.Auch während deiner Schwangerschaft sind unsere Tages- und Nachtcreme für das Gesicht super geeignet. Natürliche Inhaltsstoffe wie Avocado- und Mandelöl pflegen die Haut sanft und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Künstliche Schaumbildner (SLES)SLES ist ein künstlicher Schaumbildner, der den Schaum in deinem Shampoo, deiner Seife oder deinen Reinigungsmitteln erzeugt. Produkte, die SLES enthalten, können bei manchen Menschen Reizungen oder Spannungsgefühle auf der Haut hervorrufen (Quelle: RIVM). Hormonelle Schwankungen können dazu führen, dass sich die Haut bereits während der Schwangerschaft trockener und straffer anfühlt. SLES ist nicht gefährlich – aber wenn du zu trockener Haut neigst, solltest du besser auf Produkte mit SLES verzichten.Die Pflegeprodukte von Naïf - wie z. B. unser Shampoo und unsere Pflegespülung - werden mit Natriumcocosulfat hergestellt. Natürlicher Schaum, der deine (Kopf)Haut nicht austrocknet.Der richtige SonnenschutzUnsere Sonnencreme enthält UV-Filter auf mineralischer Basis mit viel Zink. Sie eignet sich super für empfindliche Haut und bietet optimalen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, ohne in die Haut einzudringen. Zinkoxid bildet, anders als die chemischen Filter, eine Schicht auf der Haut, die schädliche UV-Strahlen reflektiert. Und natürlich ist das Zinkoxid auch weniger schädlich für die Meere und korallenfreundlich. Juhu! Haftungsausschluss: Dieser Blog kann die medizinische Fachberatung durch eine Ärztin oder einen Arzt nicht ersetzen.
Erfahren Sie mehr8 Self-Care-Tipps für die Schwangerschaft
Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit. Doch auch wenn die Vorfreude auf dein Baby sicher riesig ist, kann es vorkommen, dass du dich mal nicht wohlfühlst, physisch oder psychisch. In dieser Zeit geht in deinem Körper eine Menge vor. Deshalb ist es wichtig, dass du nicht zu streng zu dir selbst bist und dich gut um dich kümmerst. Lies hier, wie dir das am besten gelingt: 1. Erlebe die schönen Momente bewusst, um Herausforderungen besser meistern zu könnenVersuche, die schönen Momente der Schwangerschaft bewusst zu genießen, um deinen “Tank” für herausfordernde Zeiten aufzufüllen. Was wir damit meinen? Setz dich abends für einen Moment auf das Sofa oder dein Bett. Wenn du magst, leg die Hand auf deinen Bauch und mache dir bewusst, dass dein Körper dort gerade ein neues Leben erschafft, auf das du dich vielleicht schon sehr lange gefreut hast. Vielleicht magst du dazu auch meditieren oder ein bestimmtes Lied hören, dass du dann immer mit diesen schönen, positiven Momenten verbindest. So füllst du nach und nach eine Art “Tank” mit wundervollen Momenten auf. Denn in den meisten Schwangerschaften gibt es auch schwierige Phasen, wie zum Beispiel wenn dir anfangs oft übel ist oder am Ende, wenn der Bauch alltägliche Aufgaben erschwert, Wassereinlagerungen unangenehm sind oder du dir Gedanken um die bevorstehende Geburt machst. Und es kann helfen, dich in solchen Situationen an all deine gesammelten wunderschönen Momente zu erinnern: Wie du endlich ein kleines Bäuchlein bei dir hast wachsen sehen oder wie du zum ersten Mal den Herzschlag deines Babys hören durftest. Oder vielleicht der erste zarte Tritt mit dem kleinen Füßchen? Konzentriere dich darauf, dass du dich vielleicht zwar gerade in einem Tief befindest, das nächste Hoch aber sicher nicht lange auf sich warten lässt!2. Gönne dir ausreichend Schlaf!Auch wenn du das sicher schon mal gehört hast: Vorschlafen funktioniert nicht ;-) Aber ein Baby wachsen zu lassen, ist für den Körper eine Herausforderung, die viel Energie benötigt. Um deinen Körper zu unterstützen, achte darauf, dass du nachts genügend schläfst und auch das eine oder andere Mal einen Powernap tagsüber machst. So hilfst du deinem Körper und bist gleichzeitig fit genug für die alltäglichen Herausforderungen.3. Hautpflege als RitualNicht nur das Eincremen nach dem Duschen oder Baden ist wichtig. In der Schwangerschaft kannst du die Hautpflege am Babybauch zu einem wunderschönen Selfcare-Ritual werden lassen. Gönne dir vor dem Schlafengehen ein paar Minuten Erholung, in dem du dich in dein Bett legst, dein Naïf Schwangerschaftspflege-Öl nimmst und deinen Bauch ganz in Ruhe damit einreibst. Vielleicht möchtest du auch hier ein bestimmtes Lied hören und bewusst die Bewegungen deines Babys spüren (wenn es nicht gerade schläft). Unser Pflegeöl basiert auf Jojobaöl und ist extra reichhaltig für deine Haut.4. Nimm dir ein paar Tage Zeit zum ErholenEs werden sich bald so viele Dinge ändern – nimm dir zwischendurch Zeit und gönne dir ein bisschen „Me-Time“ und Zeit mit deinem Partner. Vielleicht ein schönes Resort in den Bergen oder am Meer. Ein Retreat oder einfach ein paar Tage an einem schönen Ort deiner Wahl. Für jedes Budget gibt es viele Möglichkeiten. 5. Bringe Körper und Seele in EinklangUm dir die schweren Zeiten in der Schwangerschaft leichter zu machen, gibt es viele tolle Ideen, wie du Körper und Geist in Einklang bringen kannst. Es gibt tolle Yoga- oder Prenatal-Barre Kurse in vielen Städten, schau gleich mal nach. Wenn du lieber zuhause bleiben magst, kannst du Online-Kurse zu Themen wie Schwangerschaftsmeditation oder Schwangerschaftsyoga machen. Auch einfach ganz ohne Anleitung ein paar Dehnübungen machen, meditieren oder bei einer Tasse Tee den Lieblingspodcast hören, kann helfen.6. Entspanne bei einer SchwangerschaftsmassageHast du dir schonmal überlegt, dich in der Schwangerschaft richtig verwöhnen zu lassen? Dann gönne dir eine entspannende Schwangerschaftsmassage in deiner Nähe (durch zertifizierte Behandelnde!). 7. Du darfst auch mal schlecht drauf sein!Stimmungsschwankungen und hormonell-bedingte Ausbrüche sind in der Schwangerschaft völlig normal. Du musst dich nicht immer entschuldigen und erklären. In dieser Ausnahmesituation darf man auch mal „anstrengend“ sein.8. Sei stolz auf dich und deinen KörperDenn dein Körper befindet sich gerade in einer intensiven Phase und leistet Schwerstarbeit. Egal wie du dich fühlst, alles ist okay. Hast du Dehnungsstreifen oder fühlst dich aufgebläht? Macht nichts, das ist total normal. Schau’ liebevoll in den Spiegel und sei stolz auf dich. Und wenn du Dehnungsstreifen trotzdem vorbeugen willst, empfehlen wir dir, dich regelmäßig mit unserem Naïf Schwangerschaftsbalsam einzureiben. Der Balsam ist super reichhaltig mit Sheabutter – eignet sich perfekt für einen Self-Care-Day. Und selbstverständlich wie alle Produkte ohne Schnickschnack, nur das Beste für deinen Babybauch.
Erfahren Sie mehrSorgfältig zusammengestellt: die Inhaltsstoffe in unserer Schwangerschaftsreihe
Einführung: unsere neue Schwangerschaftslinie! Perfekt für einen entspannenden Moment für sich selbst oder als Geschenk für jemanden, der ein Baby erwartet. Unser brandneues Duschschaum, Körperöl, Bauchbalsam und Badesalz sind speziell für empfindliche, schwangere Haut formuliert. Aber was steckt drin und warum? Wir freuen uns, einige Inhaltsstoffe für Sie hervorzuheben. Squalan & JojobaölDas Naïf Relaxing Body Oil und der Nourishing Belly Balm enthalten Squalan und Jojobaöl. Squalan unterstützt den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und schützt vor Austrocknung. Jojobaöl nährt tief und stärkt die natürliche Hautbarriere für optimale Pflege während der Schwangerschaft. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung der Inhaltsstoffe hilft gegen Dehnungsstreifen. Dehnungsstreifen entstehen durch das schnelle Wachstum des Bauches, Hautspannung und genetische Veranlagung. Obwohl sie nicht vollständig verhindert werden können, unterstützen diese Produkte Ihre Haut während dieser Veränderungen.MagnesiumDas Naïf Magnesium Bath Salt enthält nur eine Zutat: Badesalz! Der hohe Magnesiumgehalt erzeugt ein leichtes und entspannendes Bad, das auch hilft, Muskeln zu entspannen und Schmerzen zu lindern. Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft unter Schmerzen und Krämpfen, und Magnesium hilft, diese Symptome zu bekämpfen. Magnesium hat auch eine beruhigende Wirkung, weshalb es Ihnen helfen kann, nachts besser zu schlafen. Sehr hilfreich, wenn Sie unter Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft leiden oder sich auf diese unterbrochenen Nächte vorbereiten!Glycerin & Natriumlaktat Das Naïf Caring Shower Foam ist zurück! Mit dem wärmenden Duft von Jasmin und Zedernholz verwandelt sich Ihre Dusche in einen Moment der Entspannung. Die Inhaltsstoffe Glycerin und Natriumlaktat helfen, Ihre Haut zu reinigen und zu pflegen. Glycerin sorgt für tiefe Feuchtigkeitszufuhr und hält die Haut weich und geschmeidig, während Natriumlaktat den natürlichen Feuchtigkeitsspiegel Ihrer Haut ausgleicht. So können Sie eine entspannende Dusche und gepflegte Haut genießen.
Erfahren Sie mehrSchlaflosigkeit während der Schwangerschaft (Schwangerschaftsschlaflosigkeit), was können Sie dagegen tun?
```html Schwanger und leidest unter Schlaflosigkeit? Du bist sicherlich nicht allein! Während der Schwangerschaft erleben viele Frauen schlaflose Nächte. Das häufige Wasserlassen, die endlose To-Do-Liste und dein schnarchender Partner werden sicherlich nicht helfen, aber woher kommt diese Schlaflosigkeit genau? Und noch wichtiger: Was kannst du dagegen tun? Wir haben uns dieselbe Frage gestellt und deshalb haben wir recherchiert! Schlaflosigkeit ist während der Schwangerschaft häufig. Nach Angaben der Cleveland Clinic erleben 25% der Frauen schlaflose Nächte im ersten Trimester. Im dritten Trimester steigt dies auf 80%! Es gibt verschiedene "Arten" von Schlaflosigkeit: nicht einschlafen können, häufiges Aufwachen, frühes Aufwachen. Es variiert von Person zu Person und von Schwangerschaft zu Schwangerschaft, ob und wo du dies erlebst. Und mit etwas Pech hast du alle drei. Woher kommt das?Während der ersten drei Monate der Schwangerschaft (das erste Trimester) wird Schlaflosigkeit hauptsächlich durch Veränderungen des Hormonspiegels verursacht. Östrogen und Progesteron spielen hier eine wichtige Rolle, die Hormone, die auch für den Menstruationszyklus verantwortlich sind. Während der Schwangerschaft produzierst du bis zu 1000 Mal mehr Östrogen als vorher. Besonders im ersten Trimester gibt es einen großen Anstieg, der dann etwas stabiler wird. Östrogen und Progesteron beeinflussen auch deinen Schlaf-Wach-Rhythmus und der Anstieg dieser Hormone kann deinen normalen Schlafrhythmus stören, was zu Schlaflosigkeit führt. Das erste TrimesterIm ersten Trimester ist das Baby noch sehr klein. Deine Gebärmutter wächst in diesen ersten Monaten jedoch erheblich. Da der Embryo noch sehr tief sitzt, führt das Wachstum zu zusätzlichem Druck auf deine Blase. Hallo, nächtliche Toilettenbesuche, auf Wiedersehen Schlaf. Und vergiss nicht alle anderen Beschwerden, die du möglicherweise am Anfang (wenn du Glück hast) der Schwangerschaft erlebst (ja, diese Hormone wieder) wie Übelkeit und Sodbrennen. Das fördert den Schlaf wirklich nicht. Eine (frühe) Schwangerschaft bringt oft Sorgen mit sich. Es gibt so viele Dinge zu überlegen und zu organisieren (Hebamme, Wochenbettbetreuung, Kinderbetreuung, du kennst das) und außerdem ist es auch ziemlich aufregend, geht alles gut? All diese Sorgen und Gedanken können deinen Cortisolspiegel (Stresshormon) erhöhen und dich wach haltend grübeln lassen. Versuche, darüber zu sprechen, oder mache Atemübungen oder Achtsamkeit zum Beispiel. Ein Notizbuch neben deinem Bett kann auch helfen, in das du alle deine Sorgen und deine To-Do-Liste schreiben kannst und (hoffentlich) bis zum nächsten Morgen loslässt. Endlich wieder schlafenIm zweiten Trimester wird das Schlafen oft ein bisschen leichter. Die Hormone stabilisieren sich, die Gebärmutter bewegt sich zunehmend nach oben, reduziert den Druck auf deine Blase und mit etwas Glück hast du auch nicht so viel Mühe mit diesen lästigen Beschwerden, die die ersten Monate ziemlich schwierig gemacht haben. Das bedeutet nicht, dass Schlaflosigkeit in dieser mittleren Phase der Schwangerschaft gar nicht auftritt. Das Baby in deinem Bauch wird zunehmend aktiv, sehr schön, aber oft passiert dies gerade wenn du ruhen möchtest, und dann hält dich der Kleine wach. Du kannst auch neue Beschwerden entwickeln, wie zum Beispiel unruhige Beine. Oder vielleicht auch nicht?Ja, wir haben es schon gesagt: Im dritten Trimester steigen die Schlaflosigkeitszahlen auf 80%. Worauf man sich freuen kann dann ;). Aber.. du bist nicht die Einzige, die wach liegt während der letzten Etappe. Wie kommt es? Dein Bauch wird immer größer und immer größer, eine bequeme Schlafposition zu finden kann eine ziemliche Herausforderung sein. Es wird empfohlen, auf deiner linken Seite zu schlafen. Bauchschläfer haben ihre Lieblingsposition wahrscheinlich schon viel früher aufgeben müssen, aber auch wenn du gerne auf dem Rücken oder auf der rechten Seite schläfst, kannst du jetzt feststellen, dass diese Positionen nicht mehr bequem sind. Auf deiner rechten Seite kannst du mehr Sodbrennen haben, und auf dem Rücken kann das Gewicht des Babys dazu führen, dass wichtige Blutgefäße eingeklemmt werden. Mach dir keine Sorgen, du kannst diese Position bedenkenlos weiterhin einnehmen, da dein Körper natürlich ein Signal geben wird, wenn etwas nicht stimmt, aber es kann ein übelkeit verursachendes Gefühl hervorrufen (gerade wenn du dachtest, du wärest das endlich los..). Und dann schläfst du nicht so gut. Auch im dritten Trimester kannst du mehr Schmerzen und Kurzatmigkeit erleben. All dies sind Gründe, warum du etwas schlechter und weniger tief schläfst. Was kannst du tun?Okay, also tausendundeine Gründe, warum du während der Schwangerschaft wach bist, aber die wichtigste Frage ist natürlich: Was kannst du dagegen tun? Sorge für eine schöne und entspannende Schlafenszeit-Routine. Scrolle nicht endlos, sondern nimm ein warmes Dusch- oder Vollbad vor dem Schlafengehen und lies ein Buch. Es ist wirklich egal, wie du die letzte Stunde verbringst, tu das, das sich für dich gut anfühlt. Eine Tasse beruhigenden Tee (möglicherweise musst du später in der Nacht pinkeln), notiere deine Gedanken oder Ereignisse des Tages auf, mache einen kurzen Spaziergang oder höre eine schöne Meditation. Finde heraus, was für dich funktioniert! So verlockend es ist: Versuche, keine langen Nickerchen zu machen. Ja, es ist eine ziemliche Herausforderung, nicht für eine Stunde zu liegen, wenn du so müde bist, aber versuche, dich auf Power Naps von maximal 30 Minuten zu beschränken. Genug, um wieder frische Energie zu tanken, aber nicht so viel, dass du es abends schwerer hast einzuschlafen. Leidest du unter Sodbrennen? Versuche, den ganzen Tag über kleine Portionen zu essen (anstelle von drei großen Mahlzeiten könntest du zum Beispiel zu sechs kleineren Mahlzeiten wechseln). Auch ist es besser, nichts innerhalb von zwei Stunden vor dem Schlafengehen zu essen, und meide fettige oder würzige Speisen! Es mag offensichtlich erscheinen, aber vermeide Koffein mindestens acht Stunden vor dem Schlafengehen. Kannst du keine bequeme Position finden, vielleicht kann ein Schwangerschaftskissen dir helfen. Mit diesem Kissen kannst du bestimmte Körperteile extra unterstützen, zum Beispiel deinen Bauch oder deinen Rücken. Wenn du auch Beckenbeschwerden hast, kann ein Kissen zwischen deinen Beinen helfen, den Druck zu lindern. Es gibt verschiedene Typen und Formen, um dir die richtige Unterstützung zu geben. Wenn deine Schlaflosigkeit dein tägliches Funktionieren oder deine psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigt, kontaktiere immer deine Hebamme oder deinen Arzt! Sie können dir mit Tipps oder Medikamenten weiterhelfen. ```
Erfahren Sie mehrFirst steps - unser Leitfaden für die ersten Wochen deiner Schwangerschaft
Herzlichen Glückwunsch, du bist schwanger! Die ersten Wochen dieser aufregenden Reise können wie ein Wirbelwind voller Gefühle, Fragen und vielleicht auch ein bisschen voller Überraschungen sein. Keine Sorge, wir von Naïf haben einen kleinen Leitfaden zusammengestellt, der dir hilft, diesen aufregenden Start gut zu meistern: 1. Feiere den Moment und entscheide selbst, wann du es verkünden möchtestVielleicht überrascht dich deine Schwangerschaft. Vielleicht hast du aber auch lange darauf hingefiebert! Egal, unter welchen Umständen sie entstanden ist, es ist okay, wenn die Nachricht noch nicht ganz eingesunken ist. Nimm dir Zeit, den Moment zu genießen und diesen neuen Lebensabschnitt zu feiern, sei es mit deinem Partner, deiner Familie oder sogar nur für dich selbst. An dieser Stelle möchten wir auch gleich die Frage beantworten, wann du die Schwangerschaft verkünden solltest. Und die Antwort darauf ist ganz einfach: dann, wenn du dich dazu bereit fühlst. Manche möchten die Nachricht gleich laut in die Welt hinausschreien. Andere möchten die Schwangerschaft lieber noch etwas für sich behalten, aus welchen Gründen auch immer. Und beides ist völlig in Ordnung! Du wirst vielleicht hören, dass du die ersten zwölf Wochen abwarten solltest, da sie oft eine kritische Zeit darstellen. Gleichzeitig möchtest du aber vielleicht auch, wenn etwas passiert, mit einer Freundin oder anderen vertrauten Personen darüber sprechen. Die Entscheidung ist also ganz dir überlassen. Besprich mit deinem Partner oder deiner Partnerin, was für dich und euch ein guter Weg ist.2. ArztterminVereinbare einen Termin mit deiner/m Gynäkologin/en oder einer Hebamme. Sie werden dich durch diese aufregende Zeit begleiten, deine Fragen beantworten und dir wertvolle Ratschläge geben. Gerade Hebammen sind oft schon lange im Voraus ausgebucht, daher übertreiben wir nicht, wenn wir dir raten, dich bereits ein paar Tage nach dem positiven Test an eine Hebamme zu wenden. 3. Gesunde GewohnheitenDenk daran, dich gesund zu ernähren und ausreichend Wasser zu trinken. Eine ausgewogene Ernährung und leichte Bewegung können helfen, dich und dein Baby bestmöglich zu unterstützen. Falls du dich fragst, wie es mit Sport in der Schwangerschaft aussieht: auch hier können dich Fachkräfte wie Hebammen und/oder Fachärzt*innen professionell beraten. Denk auch an deine Haut: auch wenn die Babykugel noch etwas auf sich warten lassen wird, kann es dir jetzt schon gut tun, deinem Bauch abends im Bett mit ein paar Tropfen Schwangerschaftsöl ein paar Streicheleinheiten zu gönnen. Mach es zu deinem Abendritual und spüre, wie der Bauch manchmal von Tag zu Tag gewachsen zu sein scheint. 4. Schlaf und EntspannungSchwangerschaft kann manchmal ermüdend sein. Gönn dir ausreichend Schlaf und Ruhe, wann immer du kannst. Dein Körper leistet gerade Unglaubliches! Hormonell bedingt kann es sein, dass du vor allem im ersten Trimester wahnsinnig müde bist. Auch wenn Beruf und Alltag es oft nicht zulassen - wenn sich dir eine Gelegenheit für ein Schläfchen bietet, ergreife sie. “Vorschlafen” funktioniert nicht wirklich, du kannst dich damit also nicht auf den Schlafmangel mit einem Neugeborenen vorbereiten. Aber ein Baby entstehen und wachsen zu lassen ist für deinen Körper ein ganzes Stück Arbeit und du unterstützt ihn, wenn du ihm dabei genügend Schlaf gönnst.5. Informiere dichEs gibt so viele großartige Bücher, Websites und Communities, die dir helfen können, dich auf die kommenden Monate vorzubereiten. Von Ratgebern über Babykleidung bis hin zu Geburtsvorbereitungskursen – die Möglichkeiten sind endlos! Auch hier kann dir deine Hebamme helfen, geeignete Informationen und Kurse zu finden.6. Unterstützung suchenSprich mit anderen werdenden Müttern, Freunden oder Familienmitgliedern über deine Gefühle und Fragen. Manchmal kann es beruhigend sein, zu wissen, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Und du kannst dir sicher sein: egal, welche Sorgen oder Fragen du hast, du bist nicht die Erste oder Einzige damit. 7. Genieße die ZeitDiese ersten Wochen der Schwangerschaft sind der Beginn einer unglaublichen Reise. Nimm dir Zeit, den Moment zu genießen und dich auf all die schönen Veränderungen vorzubereiten, die auf dich zukommen werden. Manchmal sind die ersten Wochen der Schwangerschaft aber auch von Übelkeit oder anderen Beschwerden geprägt und du hast das Gefühl, gar nichts genießen zu können. Die meisten dieser Beschwerden verschwinden nach den ersten zwölf Wochen. Freu dich auf das zweite Trimester und versuche, dir so oft wie möglich etwas Gutes zu tun!
Erfahren Sie mehrMagische Zeit trotz Baby Blues? Warum das Wochenbett so wichtig ist!
Herzlichen Glückwunsch zu deinem kleinen Wunder! Jetzt ist eine Zeit angebrochen, die genauso wichtig ist wie die Schwangerschaft selbst: das Wochenbett. Und damit du diese Zeit so richtig genießen kannst, haben wir heute schon mal die wichtigsten Informationen dafür für dich zusammengestellt. Lies hier, was der “Baby Blues” ist, warum das Wochenbett so wahnsinnig wichtig für dich und dein Baby ist und wo du tolle Unterstützung für dein Wochenbett bekommen kannst: Warum Wochenbett?Dein Körper hat gerade etwas Wundervolles geleistet - die Geburt eines neuen Lebens. Jetzt braucht er Zeit, um sich zu erholen. Im Wochenbett passieren so viele Dinge, die du vielleicht nicht auf Anhieb bemerkst: Die Gebärmutter zum Beispiel, sie muss sich auf ihre ursprüngliche Größe zurückbilden und das dauert einige Wochen. Das ist der Grund, warum du spürst, wie sich dein Bauch langsam wieder verändert. Auch im Wochenbett freut sich dein Bauch übrigens über eine sanfte Massage, die auch den Wochenfluss anregt. Deine Hebamme zeigt dir sicher gerne, wie du das am besten machst.Gib deinem Körper Zeit, zu heilen!Dein Körper heilt auch von den möglichen Wunden, die durch die Geburt entstanden sind. Egal ob du eine vaginale oder Kaiserschnitt-Geburt hattest, deine Geburtswege brauchen Zeit, um zu heilen. Ruhe und Pflege sind hier das A und O, um Infektionen zu vermeiden und deinen Körper wiederherzustellen.Achterbahn der GefühleAußerdem spielt dein Hormonhaushalt verrückt. Der Östrogenspiegel stürzt nach der Geburt ab und das kann Einfluss auf deine Stimmung haben – das nennt man auch den "Babyblues". Dieser findet meistens etwa drei bis fünf Tage nach der Entbindung statt. Nicht alle Frauen haben ihn, aber wenn, dann könnte es sein, dass du das Gefühl hast, dass alles gerade sehr viel und neu ist. Lass die Tränen fließen und wenn du möchtest, rede mit deinem Partner/deiner Partnerin oder deiner Hebamme über deine Gefühle.Gleichzeitig steigt das Prolaktin, um die Milchproduktion anzukurbeln und das Stillen zu unterstützen (wenn du stillen möchtest).Lebenslange BindungAber weißt du was? Das Wochenbett ist viel mehr als nur körperliche Erholung. Es ist eine Zeit, in der du und dein Baby eine starke Bindung aufbauen könnt. Es gibt euch die Chance, euch kennenzulernen und eine enge Verbindung herzustellen, die für das weitere Leben eine riesige Rolle spielt.Also, nimm dir Zeit für dich und dein Baby. Lass andere für dich sorgen, erlaube dir, dich auszuruhen und genieße diese Zeit, um dich zu erholen. Es ist keine Zeitverschwendung, sondern eine Investition in deine eigene Gesundheit und die deines Kindes. Du hast Großartiges geleistet, gönn dir jetzt diese Zeit – du hast es verdient!Du darfst selbstverständlich um Hilfe bitten!Wenn du zuhause keine Unterstützung hast oder dein Partner/deine Partnerin nicht so viel Unterstützung leisten kann, wie du brauchst, wende dich an deine Krankenkasse, das geht auch schon vor der Entbindung: sogenannte Mütterpflegerinnen kümmern sich um dich und/oder den Haushalt, damit du dich besser auf dein Baby konzentrieren kannst. Hier kannst du herausfinden, welche Voraussetzungen es dafür gibt und wie du die Hilfe beantragen kannst.Wir von Naïf wünschen dir von Herzen, dass du das Wochenbett mit all seinen Höhen und Tiefen genießen kannst!
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