Das erste Lachen deines Babys. Priceless. Du wirst dich ganz weich von innen fühlen. Dein Herz schmilzt. Es scheint ein Zeichen der Wiedererkennung zu sein, von eurer Bindung, die nur noch stärker wird. Aber ab welchem Alter lacht dein Baby eigentlich? Und welche Arten von "Lächeln" gibt es alles?
Wann fängt dein Baby an zu lachen?
Schon mal ein lustiges Wissen: Einige indianische Stämme organisieren ein Lachfest für das erste Lächeln, also ist es sicherlich etwas ganz Besonderes. Ein Zeichen von joy im Leben. Gut, aber wann fängt dein Kleines an zu lachen? Das erste Lächeln stellt sich schon ein paar Tage nach der Geburt ein. Du kennst dieses Lächeln; so ein zufriedenes Lächeln, meist während des Schlafens. Babys üben im Mutterleib schon mit Gesichtsausdrücken und setzen diese, nachdem sie geboren sind, noch weiter fort.
Wie sieht es mit Lachen und Entwicklung aus?
Lachen ist angeboren und sehr gut für sowohl die kognitiven als auch die sozial-emotionalen Entwicklung deines Lieblings. So hilft es bei der Sprachentwicklung, sorgt für starke Zungen-, Lippen- und Mundmuskeln, aber auch beim Ausdrücken von etwas. Ein Baby kann nämlich nur durch Weinen oder durch seine Gesichtsausdrücke kommunizieren. Hello mommy, I love you!
Verschiedene Arten von Lächeln
Reflexlächeln. Dieses Lächeln siehst du meist in den ersten paar Tagen nach der Geburt. Und so gerne wir auch glauben möchten, dass dies ein ganz aufrichtiges Lächeln ist, es ist ein Reflex. Aber... Das macht es nicht weniger besonders. Dein Herz macht trotzdem einen Sprung. Und weißt du, vielleicht ist es einfach nur ein Glückselächeln.
Das echte Lächeln. Jaaa! Da ist es. Nach etwa sechs Wochen wird dein Baby besser darin, Dinge zu unterscheiden, und erkennt auch dein Gesicht. Je näher du deinen Kopf bei deinem Liebling hältst, desto größer die Chance auf ein Lächeln. Es dauert nicht mehr lange, bis auch ein Geräusch dazukommt. So niedlich.
Lachanfall. Dieses Lachen siehst du oft um die vier Monate. Das allerlieblichste Lachen! Weil dein Kind immer mehr Situationen zum ersten Mal sieht und diese auch bewusst erlebt, die für uns schon sehr vertraut sind (zum Beispiel ein Vogel, der wegfliegt), kann ein Kind dabei in Lachkrämpfe verfallen. Schon das zu beobachten gibt reine Endorphine. Auch wenn sich Situationen ergeben, die anders sind als ein Kind erwartet hatte, entsteht oft ein Lachanfall. Herrlich. Verrückte Grimassen aus dem Nichts schneiden, seltsame Geräusche machen, die Naïf Splashing Bath Bombs im Bad zergehen lassen; your baby will love it. Das Schöne daran ist auch: Ein Kind schaut gleich, ob seine Eltern auch selbst noch ein bisschen lachen. They keep us young! Lachen ist gesund. Wirklich.
Spezifisches Lächeln. Wenn dein Kleines sechs Monate alt ist, erkennt es immer mehr Menschen. Deshalb lacht dein Baby um dieses Alter herum auch immer mehr zu Opa, Oma oder zum Beispiel zu den Erziehern in der Krippe. So kann es auch sein, dass wenn es ein fremdes Gesicht gibt, es überhaupt nicht lacht. Und das ist auch okay.
Guckkuck und Kitzeln
Um das Lachen zu fördern, kannst du ein Guckkuck-Spiel spielen oder dein Liebling kitzeln. Dies sind zwei ziemlich harmlose Aktivitäten und dein Kind wird davon lachen. Sogar lauthals lachen. Dennoch ist es schön, das Folgende im Hinterkopf zu behalten. Bei dem Guckkuck-Spiel hat dein Baby die Idee, dass Mama oder Papa weg sind und zum Glück auch wiederkommen. Es ist also ein bisschen an der Grenze zwischen 'lustig/nicht lustig'. Es kann auch spannend für dein Baby sein. Beobachte daher, wie dein Kind reagiert. Was das Kitzeln betrifft; dadurch verliert dein Kind die Kontrolle über den Körper. Ein Kind, das noch nicht mit Worten sprechen kann, kann sich also auch nicht verteidigen. Das Lachen ist lustig, aber du kannst dich auch dafür entscheiden, dieses Spiel etwas später einzusetzen.


