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Als (angehende) Eltern hast du viel im Kopf. Und nenn uns ruhig Naïf, aber wir glauben, dass du Pflegeprodukte ohne Sorgen nutzen können solltest. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn du willst das Beste für dein Baby, aber wo fängst du an? Keine Sorge, wir helfen dir gerne auf den Weg.
Welche Pflegeprodukte brauche ich für mein Baby?
Gute Frage, denn wenn du dich in den Läden umschaust, gibt es so vieles. Keine Sorge, denn ein Baby braucht wirklich nicht viel. Wir sind vor allem Fans der Basics: Badeöl, Babyöl und Zinkcreme. Oh, und vergiß nicht die Stapel an Feuchttüchern, ohne die willst du wirklich nicht dastehen.
Nach ein paar Wochen lernst du besser, was dein Baby braucht. Trockener Haut kannst du mit einer Bodylotion, einer reichhaltigen Creme oder einem Babybalm extra Pflege geben. Hat dein Baby eine volle Haarmähne, kann ein Babyshampoo praktisch sein.
Wenn deine Kinder älter werden, kannst du die Pflegeroutine immer lustiger gestalten. Ersetze das Badeöl zum Beispiel durch Badeschaum für eine Wanne voller Blubberblasen und Spaß.
Möchtest du mehr wissen? Wir haben bereits einen ausführlichen Blogbeitrag darüber geschrieben, was du wirklich brauchst und was nicht.
Welche Inhaltsstoffe sind gut und welche solltest du meiden?
Gute Inhaltsstoffe sind solche, die wirklich zur besten Pflege für dein Baby beitragen. Denk zum Beispiel an pflanzliche Öle für Feuchtigkeit und Glycerin zur Unterstützung trockener und strapazierter Haut. Auch Antioxidantien wie Vitamin E (der offizielle Name ist Tocopherol) und entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Panthenol, Aloe Vera und Zinkoxid sind eine gute Ergänzung für deine Babypflege.
Auf der anderen Seite möchtest du Inhaltsstoffe meiden, die schädlich für dein Baby oder den Planeten sein können. Denk an Mikroplastik, Mineralöle und Inhaltsstoffe, die 1,4-Dioxan enthalten können, wie PEG und SLES.
In diesem Blogbeitrag haben wir bereits über alles geschrieben, was du in deiner Babypflege haben möchtest und was nicht.
Worauf solltest du beim Kauf von Feuchttüchern achten?
Als Eltern nutzt du Stapel an Feuchttüchern. Um genau zu sein, ungefähr 14.000 PRO KIND! Etwas, das so oft auf der Haut deines Babys angewendet wird, muss natürlich ein paar Bedingungen erfüllen.
Erstens müssen sie natürlich das tun, wofür du sie kaufst: den Baby-Popo sauber machen (und Nase, Hände und Tisch, denn sie sind echte Allrounder). Was du willst, ist ein feuchtes Tuch, aber nicht zu nass. Es ist auch wichtig, dass sie schön reißfest sind, denn du willst schließlich keine schmutzigen Hände bekommen. Zufällig sind 94 % des Testpanels von Ouders van Nu mit der Festigkeit der Feuchttücher von Naïf zufrieden!
Auch wichtig: Verträgt dein Baby die Tücher? Bekommt dein Baby einen roten Po durch die Feuchttücher, ist es Zeit, nach etwas anderem zu suchen. Um zu verhindern, dass die Haut deines Babys reagiert, solltest du die Inhaltsstoffe vorab prüfen. Ist die Liste der Inhaltsstoffe so lang wie dein Kassenbon nach dem Wocheneinkauf? Dann lass sie stehen und suche nach Feuchttüchern mit kürzerer Liste. Je weniger Inhaltsstoffe, desto geringer das Risiko von Irritationen.
Es gibt einige Inhaltsstoffe, die du bei Feuchttüchern vermeiden solltest, weil sie schlichtweg nicht nötig sind, um den Po deines Babys sauber zu machen. Alkohol ist ein gutes Beispiel für etwas, das du nicht auf der empfindlichen Haut im Windelbereich nutzen möchtest. Auch Parfüm solltest du meiden, denn Duftstoffe braucht niemand, um sauber zu machen.
Unserer Meinung nach gehört auch kein Plastik in Feuchttücher. Leider bestehen die meisten Feuchttücher genau daraus. Wenn es dir wichtig ist, Plastik zu sparen, fällt die Wahl leicht. Du erkennst plastikfreie Feuchttücher am "No Plastic Inside"-Logo auf der Verpackung.
Muss ich mein (neugeborenes) Baby mit Sonnencreme eincremen?
Die kurze Antwort lautet: Ja! Du solltest auch dein (neugeborenes) Baby mit Sonnencreme eincremen. Und ja, das fängt schon bei der frühen Frühjahrssonne an. Der erste Schritt, noch wichtiger als Sonnencreme, ist es, Kinder unter 1 Jahr so gut wie möglich aus der Sonne zu halten. Such Schatten oder schaffe ihn selbst mit einem Sonnenschirm oder Sonnensegel. Schritt zwei ist schützende Kleidung. Sorge dafür, dass dein Baby leichte, aber schützende Kleidung trägt. Es gibt sogar spezielle UV-Schutzkleidung, aber das ist nicht zwingend notwendig. Wenn du wissen willst, wie gut Kleidung schützt, halte sie kurz ins Sonnenlicht. Wenn du hindurchsehen kannst, bietet sie wenig Schutz. Wird das Sonnenlicht abgehalten, bist du auf der sicheren Seite.
Und dann kommt die Sonnencreme! Trage Sonnencreme LSF 50 großzügig auf jede Hautstelle auf, die nicht von Kleidung bedeckt ist. Du kannst zwischen Creme, Stick oder Spray wählen. Achte nur darauf, dass es kein Aerosol-Spray ist. Diese vernebeln in der Luft und es landet nur sehr wenig auf der Haut. Zudem kann dein Baby diese Art von Spray einatmen, was natürlich nicht Sinn der Sache ist. Ein flüssiges Spray (wie unseres), das nicht vernebelt, kannst du problemlos nutzen! Bei Babys sprühst du es am besten zuerst auf deine Hände und nicht direkt auf die Haut.
Wie viel genau solltest du verwenden? Einfach eine schöne, dicke Schicht. Vergiss nicht, alle zwei Stunden nachzuschmieren und auch die oft vergessenen Stellen gut einzureiben, wie Ohren, Nase und Lippen.
Mehr Tipps zum Sonnenschutz? Wir haben mit der Dermatologin Elodie Mendels darüber gesprochen, wie du Sonnenbrand vermeiden kannst.
Hilfe, mein Baby hat Ausschlag, was soll ich tun?
Ausschlag beim Baby ist nie schön, kommt aber häufig vor. Die empfindliche Haut muss manchmal echt einiges mitmachen. Um den Ausschlag zu behandeln, ist es natürlich wichtig zu wissen, woher er kommt.
Windelausschlag Windelausschlag kommt bei Babys sehr häufig vor. Kein Wunder, denn die feuchte Windel ist ein Nährboden für Bakterien. Du erkennst Windelausschlag an rötlicher Haut und manchmal, wenn es wirklich schlimm ist, an offenen Stellen. Wie beugst du vor und wie pflegst du die Haut? Du kannst vorbeugend Zinkcreme auftragen. Das Zinkoxid in dieser Creme schützt die Haut vor Feuchtigkeit, indem es eine Schutzschicht bildet. Es hat zudem entzündungshemmende sowie antibakterielle Eigenschaften und unterstützt so den Heilungsprozess. Genauso wichtig ist es, die Haut sauber und trocken zu halten. Die Windel ab und zu wegzulassen und dein Baby auf einer saugfähigen Unterlage spielen zu lassen, sorgt dafür, dass die Haut gut trocknen kann.
Trockene Haut oder Ekzeme Dein Baby kann auch unter trockener Haut oder sogar Ekzemen leiden. Was machst du dann? Wichtig ist vor allem, die Haut gut einzureiben. Dafür kannst du eine reichhaltige Creme oder einen Babybalm nutzen. Eine Lotion reicht bei trockener Haut oder Ekzemen oft nicht aus, da sie zum Großteil aus Wasser besteht und zu schnell einzieht. Besser ist ein fettbasiertes Produkt, das nicht sofort wegzieht, sondern eine Schutzschicht auf der Haut bildet.
Babyakne Man würde es kaum erwarten, aber auch dein Baby kann Pickel bekommen. Babyakne kommt nach der Geburt häufig vor und hat alles mit deinen Hormonen zu tun. Ja, wirklich! Zum Glück verschwindet sie wieder, sobald diese Hormone aus dem Körper deines Babys verschwunden sind. Stillst du? Dann kann Babyakne etwas länger anhalten, da deine Muttermilch ebenfalls Hormone enthält, die Pickel beim Baby auslösen können.
Kopfgneis Dann gibt es noch Kopfgneis. Dieser fettige, gelbliche Schorf, der oft auf dem Kopf eines (neugeborenen) Babys auftaucht. Woher kommt das? Von der Käseschmiere, mit der dein Baby auf die Welt kommt. Wenn diese zwischen den Haaren trocknet, entsteht Kopfgneis. Hält er länger als vier Wochen an, spricht man von seborrhoischem Ekzem. Beides verschwindet von selbst und ist völlig ungefährlich. Wenn es dich stört, kannst du die Kopfhaut mit Babyöl einreiben und nach einer halben Stunde versuchen, den Schorf vorsichtig auszukämmen oder abzulösen. Wenn das nicht hilft, gibt es auch spezielle Cremes gegen Kopfgneis.
Andere Ausschläge Bei anderen Ausschlägen wie Windpocken, Borkenflechte (Impetigo) oder Masern ist es immer ratsam, deine Ärztin oder deinen Arzt aufzusuchen. Dort bekommst du die passende Hilfe für eure Situation.



